Steuersparmodell Denkmalschutz

Als eine der letzten Möglichkeiten, Steuern auf das Einkommen zu sparen, ist das Steuersparmodell Denkmalschutz übrig geblieben. Zudem sind Immobilien eine sichere Wertanlage, die auch durch Inflation oder Börsenschwankungen nicht an Wert verlieren. Um das Steuersparmodell Denkmalschutz nutzen zu können, muss sich die erworbene Immobilie in einem ausgewiesenen Sanierungsgebiet befinden oder als Baudenkmal anerkannt sein. Um auch langfristig Wertzuwachs und steigende Mieteinnahmen garantieren zu können, ist die Lage der Immobilie entscheidend. Nur starke Standorte mit Bevölkerungszuwachs und hoher Wirtschaftskraft kommen in Frage.

Weiterer Vorteil denkmalgeschützter Immobilien ist, dass sie sich meist in bester Lage direkt im Stadtzentrum befinden und eine attraktive, repräsentative Ausstrahlung besitzen. Für diese denkmalgeschützten Immobilien können die gesamten Anschaffungs- und Modernisierungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Bis Baujahr 1924 können Kapitalanleger die Anschaffungskosten über 40 Jahre mit 2,5 %, ab dem Baujahr 1925 über 50 Jahre mit 2 % von der Steuer absetzen. Die Kosten für den Grundstückserwerb sind nicht absetzbar. Für eine optimale Nutzung des Steuersparmodells Denkmalschutz sollte die Immobilie vor der Sanierung bzw. Modernisierung erworben werden. Die Modernisierungskosten können zu 100 % über 12 Jahre steuerlich geltend gemacht werden: acht Jahre mit 9 % und vier Jahre mit 7 %. Selbstnutzer können immerhin noch 90 % der Sanierungskosten über zehn Jahre verteilt von der Einkommenssteuer absetzen.

  • Google Bookmarks
  • del.icio.us
  • Facebook
  • MisterWong.DE
  • Technorati
  • Live
  • StumbleUpon
  • Twitter
  • Yahoo! Bookmarks
  • Digg
  • Add to favorites
  • BlinkList
  • LinkArena
  • LinkedIn
  • Netvibes
  • RSS
  • Webnews.de
  • Yigg

Kategorisiert | Regionen

Hinterlasse einen Kommentar

Werbung