Steuern sparen Immobilie

Kapitalanlegern stehen grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um Steuern zu sparen. Eine Möglichkeit in diesem Zusammenhang ist die Immobilie als Kapitalanlage und als Steuersparmodell. Durch den Kauf einer Immobilie stehen verschiedene Wege offen, Steuern zu sparen. Sowohl die Abschreibungen als auch die Kosten für eine Immobilienfinanzierung und die Aufwendungen für den Erhalt der Immobilie können steuerlich geltend gemacht werden. Besonders attraktiv wird das Steuersparmodell durch Immobilen, wenn langfristige Steuereinsparungen angestrebt werden. Der Spareffekt durch die Immobile wird umso größer, je höher die regelmäßigen Steuerzahlungen der jeweiligen Kapitalanleger sind. Die Abschreibungen der Immobilien wirken sich im Rahmen der jährlichen Einkommenssteuererklärung steuermindernd aus. Dabei ist lediglich zu berücksichtigen, dass nur der Kaufpreis steuerlich geltend gemacht werden kann, nicht jedoch der Preis des Grundstücks. Es kann entweder eine lineare Abschreibung vorgenommen werden oder in Form einer degressiven Abschreibung. Immobilien, die vor 1925 erbaut wurden, können auf einen Zeitraum von 40 Jahren abgeschrieben werden und Immobilien, die erst danach erstanden sind können auf einen Zeitraum von 50 Jahren abgeschrieben werden. Degressive Abschreibungsmodelle sind nur möglich, wenn der Kapitalanleger die Immobilie selbst erbaut hat oder die Immobilie im Jahr des Baus erworben hat.

Neben den Abschreibungen können Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Immobilie anfallen, steuerlich geltend gemacht werden. Darunter sind verschiedene erhaltende Maßnahmen oder auch Maßnahmen im Zuge einer Sanierung oder Modernsierung der jeweiligen Immobilie zu verstehen.

Desweiteren ist es möglich, Verluste aus Vermietung und Verpachtung im Rahmen der jährlichen Einkommenssteuererklärung geltend zu machen. Verluste errechnen sich aus den Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung und den Ausgaben, die im Rahmen des Immobilienbesitzes entstehen. Ein dabei entstehendes Minus wirkt sich steuersenkend aus. Die genannten Steuersparpotenziale können grundsätzlich nur von Kapitalanlegern genutzt werden. Immobilienbesitzer, die ihre Immobilie selbst bewohnen sind von den Steuerspareffekten ausgeschlossen. Wer seine Immobilie als Eigenheim nutzt, hat jedoch die Möglichkeit im Rahmen der haushaltsnahen Dienstleistungen Steuern einzusparen. Rechnungen von Handwerken, die an oder in der Immobilie tätig waren, müssen Leistung und Material getrennt ausweisen, sodass beim Finanzamt, die Leistungen anerkannt werden können.

Je nach persönlicher Finanzlage, kann durch den Kauf einer oder mehrerer Immobilien bares Geld gespart werden. Nur bei frühzeitigem Verkauf ist Vorsicht geboten, da die Veräußerungsgewinne ebenfalls steuerliche Berücksichtigung finden und so unter Umständen Steuerspareffekte im Nachhinein wieder zunichtemachen.

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