Sonder AfA Denkmalschutz

Förderung von Altertümern

Nach § 7i des Einkommenssteuergesetzes kann der Erwerber eines im Inland gelegenen Gebäudes, das aufgrund von landesrechtlichen Vorschriften als Baudenkmal gilt, ab der Fertigstellung des Gebäudes und in den sieben Folgejahren jeweils neun Prozent der Herstellungskosten für Baumaßnahmen steuerlich absetzen. In den darauf folgenden vier Jahren können jeweils sieben Prozente der Baukosten steuerlich geltend gemacht werden. Sonder AfA für Denkmalschutz kann dabei nur für Instandhaltungskosten in Anspruch genommen werden, die zum Erhalt des Baudenkmals oder zu einer sinnvollen Nutzung desselben erforderlich sind. Voraussetzung für die Sonder AfA für denkmalgeschützte Gebäude ist eine Bescheinigung der zuständigen Behörde über den Denkmalschutz selbst sowie für die Notwendigkeit der getätigten Sanierungsaufwendungen. Dabei wird von der Denkmalbehörde geprüft, ob es sich bei dem Gebäude nach den jeweiligen Vorschriften um ein Baudenkmal handelt und ob die Baumaßnahme zum Erhalt oder sinnvollen Nutzung des Gebäudes erforderlich war.

Entfällt die Eigenschaft des Baudenkmals innerhalb des Zeitraums, in dem Sonder AfA für Denkmalschutz in Anspruch genommen werden kann, kann ab dem Folgejahr keine Sonder AfA für Denkmalschutz mehr geltend gemacht werden. Im letzten Jahr und auch im Jahr der Veräußerung hat der Steuerpflichtige stets Anspruch auf den vollen Jahresbetrag der Sonder AfA für Denkmalschutz.

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