Sanierungsobjekt

Die augenblickliche wirtschaftliche bzw. finanzielle Lage lässt es ratsam erscheinen, einen Teil seines Vermögens in sogenannte Sachwerte zu investieren, da diese auch bei einer eventuellen Geldentwertung ihren konkreten Wert behalten.

Der Ankauf von Gold als beständigem Gegenwert bietet sich in diesem Zusammenhang ebenfalls an, doch ist momentan der Preis schon zu hoch, um bei einem späteren Verkauf keine Verluste zu erleiden.

Die Investition in Immobilien ist dagegen auch zum jetzigen Zeitpunkt noch ratsam, da im Falle einer Inflation der reale Wert von Grundstück und Gebäude durchaus steigen kann. Wichtig ist hierbei allerdings ein langer Atem – man muss die Gelder für die Investition “schmerzlos” aufbringen können. Sei es durch Eigenkapital oder durch eine derzeit günstige Finanzierung.

Besonders günstige Konditionen bietet der Erwerb eines Sanierungsobjektes. Steht das Objekt unter Denkmalschutz, so ist eine 9-prozentige Abschreibung pro Jahr eine lohnende Option. Die Firma P & P Wohnbau Franken z. B., hat diese günstigen Bedingungen erkannt und sich als Bauträgerunternehmen auf die Sanierung von denkmalgeschützten Objekten spezialisiert. Sie teilt Sanierungsobjekte in kleinere Einheiten auf und verwandelt sie sachkundig in Eigentumswohnungen der gehobenen Klasse. Im Vergleich zu anderen Bauträgerfirmen kann sie ihren Kunden gegenüber, den Steuervorteil als entscheidendes Verkaufsargument vorbringen. Dies gilt sowohl für reine Kapitalanleger, als auch für Kunden mit Eigenbedarf. Kapitalanleger haben, nach §§ 7 h, 10 f EStG, Anspruch auf Sonderabschreibung für die Sanierungskosten, und zwar 8 Jahre lang 9 Prozent und 4 Jahre lang 7 Prozent. Aber auch der Eigennutzer kann sich auf die obigen Paragraphen berufen und 10 Jahre lang 9 Prozent von einem Großteil der Sanierungskosten abschreiben. Voraussetzung für die Steuervergünstigung ist, dass die Gebäudeteile ausschließlich Wohnzwecken dienen.

Neben dem eklatanten Steuervorteil ist die Exklusivität eines Sanierungsobjektes, das besondere Flair oder der Hauch der Geschichte natürlich ebenfalls reizvoll. Gerade im Hinblick auf die Werterhaltung bzw. die Wertsteigerung kann ein Sanierungsobjekt im Vergleich zu einer Neuimmobilie von Vorteil sein.

Will man sich selbst auf das Abenteuer einlassen, ein Sanierungsobjekt zu erwerben und zu sanieren, so findet man Unterstützung bei erfahrenen Unternehmen, die sich auf dieses Gebiet spezialisiert haben. Unter Wi-Unternehmensgruppe.de bietet eine Firma vielfältige Unterstützung an. Hier arbeiten Fachleute aus der Immobilien- und Finanzbranche Hand in Hand, um Hilfe anzubieten: beim Erwerb, beim Stellen von Anträgen, bei der Vermittlung von Bauunternehmen bis hin zur kompletten Abwicklung des Vorhabens.

Abgesehen von diesen ganz persönlichen Vorteilen beim Erwerb eines Sanierungsobjektes ist es sicherlich auch ein erhebendes Gefühl zur Verschönerung und zum Erhalt eines charakteristischen Stadtbildes beizutragen. Hier werden Vorhaben verwirklicht, die über die eigene Existenz hinausweisen.

Schließlich soll noch über Sanierungsobjekte gesprochen werden, die nicht denkmalgeschützt sind. Die Bundesregierung hat eine Energieeinsparungsverordnung beschlossen. Die KfW Förderbank entwickelte daraufhin das sog. CO2 Gebäudesanierungsprogramm. Hiermit werden alle Maßnahmen gefördert, die die Energiebilanz eines Hauses verbessern, vor allem Arbeiten zur Wärmedämmung von Dächern, Kellerdecken und Außenwänden. Auch der Einbau von Isolierglasfenstern und die Installation einer energieeffizienten Heizungsanlage werden finanziell unterstützt.

Die Förderung kann in Form von Zuschüssen oder Krediten stattfinden. Die Mittel können bei der KfW Förderbank beantragt werden, auch wenn das Haus nicht selbst bewohnt wird.

Ein anderes KfW Förderprogramm ist die Wohnraum-Modernisierung. Alle Arbeiten, die der Modernisierung – also der Verbesserung der Lebensqualität – dienen, werden vom Staat mittels KfW-Bank unterstützt. Das könnte beispielsweise auch der Einbau eines Aufzugs sein.

Unter dem Stichwort “Ökologisch bauen” werden Investitionen subventioniert, die die Nutzung erneuerbarer Energien ermöglichen. Auch die nachträgliche Errichtung einer Solaranlage oder einer Erdwärmeheizung wird vom Staat gefördert. Die Verordnungen und Gesetze sind recht komplex, deshalb ist es unbedingt ratsam, sich fachlichen Rat einzuholen. Informationen und weitere Hinweise bekommt man z. B. direkt bei einer KfW Förderbank.

Welche Fördermaßnahme man auch nutzt, man spart zunächst bei der Sanierung und gewinnt später, indem man den Wert der Immobilie höher ansetzen kann.

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