Immobilien denkmalgeschützt

Im Zusammenhang mit privater Altersvorsorge ist die Anschaffung einer Immobilie zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage immer ein aktuelles Thema. Und das aus gutem Grund, denn in einer eigengenutzten Immobilie kann man im Alter mietfrei leben, wenn die Immobilie abgezahlt ist. Bei einer Immobilie als Kapitalanlage erhält man dagegen die Mieteinnahme als zusätzliches Einkommen sobald die Finanzierung getilgt ist. In jedem Fall sind beide Varianten ein gutes zusätzliches Standbein in der privaten Altersvorsorge.

Ganz besonders bei Kapitalanlagen ist dabei immer wieder die Rede von denkmalgeschützten Immobilien. Aber was versteckt sich dahinter, eine Immobilie denkmalgeschützt selbst zu nutzen oder zu vermieten? Denkmalgeschützte Immobilien sind in der Regel stark sanierungsbedürftige Objekte. Sind die Immobilien denkmalgeschützt, dann sind sie sehr alt und meist auch völlig verfallen und sollen hinsichtlich der Bausubstanz weitgehend erhalten werden, ein Abriss kommt damit nicht in Frage. Stattdessen werden die Immobilien äußerst aufwändig kernsaniert und mit allem erdenklichen Luxus und Komfort nicht nur auf den neuesten Stand der Technik gebracht, sondern so ausgestattet, dass sich jeder Mieter oder Eigennutzer darin wohl fühlen soll. Ist eine Immobilie denkmalgeschützt und saniert, wird ihre historische Bausubstanz erhalten und restauriert, und die Wohnungen selbst erhalten Balkone, hochwertige Küchen, luxuriöse Bäder und herausragende Wand- und Bodenbeläge. Häufig werden neue Treppenhäuser geschaffen, Garagen und Stellplätze zur Verfügung gestellt, Tiefgaragen gebaut und manchmal sogar ganze Zufahrtswege durch die Kommune gezahlt. Die Objekte werden damit insgesamt maßgeblich aufgewertet so dass am Ende aus den ehemals sanierungsbedürftigen Immobilien wunderschöne Altbauobjekte entstehen. Damit erhält der Käufer einen Gegenwert in Sachwerten, der inflationsgeschützt für ihn selbst oder für einen Mieter zur Nutzung zur Verfügung steht. Selbstverständlich muss die Erhaltung der früheren Bausubstanz und damit der Denkmalschutz von der zuständigen Behörde bestätigt werden.

Die Nutzung solcher Objekte als Kapitalanlage ist auch steuerlich recht interessant. Der Kaufpreis der Immobilie kann über 12 Jahre vollständig abgeschrieben werden, so dass ein relativ hoher jährlicher Satz für die Abschreibung angewandt wird. Diese hohe Abschreibung mindert das zu versteuernde Einkommen des Anlegers, und damit verringert sich auch seine Steuerlast. Im Ergebnis sind Immobilien denkmalgeschützt also nicht nur schön anzusehen, sondern sie bieten auch einen echten Mehrwert für Altersvorsorge und Steuerzahlungen des Anlegers.

Vor allem in den neuen Bundesländern und an den Standorten Potsdam und Leipzig gibt es eine Reihe solcher Immobilien. Meist handelt es sich hier um frühere Kasernen oder ähnliche Objekte, die in viele Wohneinheiten aufgeteilt werden. Diese Wohneinheiten werden dann an Eigennutzer oder Kapitalanleger als Immobilien denkmalgeschützt verkauft. Nach dem Verkauf übernimmt der Bauträger die komplette Sanierung, erst dann sind die Objekte bereit für den neuen Nutzer oder Mieter. Diese Objekte haben meist sehr klangvolle, oft auch historisch angehauchte Namen. In jedem Fall sind sie eine echte Besonderheit, in der es sich zu leben lohnt.

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