Denkmalschutz Steuervorteile

Die eigene Immobilie gilt als ideale Altersvorsorge, da sie immer einen Wert darstellt, der nicht börsenorientiert und somit Schwankungen unterworfen ist. Allerdings bietet sie für den Fall, dass sie selbst genutzt wird, keine wirklichen Steuervorteile, nicht zuletzt auch deswegen, weil mit Abschaffung der Eigenheimzulage eine attraktive Förderung verloren gegangen ist.

Anders sieht es aus, sollte die Immobilie unter Denkmalschutz stehen. Hier genießt sogar der Selbstnutzer Denkmalschutz Steuervorteile und zwar insoweit, sollte die Immobilie bei Erwerb umfassend modernisiert werden müssen. Die Denkmalschutz Steuervorteile erstrecken sich auf die Renovierungs- und Modernisierungskosten. Der Eigentümer kann diese Kosten im ersten Jahr sowie die folgenden sieben Jahre mit 9 % steuerlich absetzen. Vier weitere Jahre sind 4 % der Renovierungskosten steuerlich absetzbar, sodass in 12 Jahren nahezu 100 % der entstandenen Kosten abgesetzt werden können.

Allerdings beschränken sich die Denkmalschutz Steuervorteile wirklich nur auf die Kosten in Bezug auf die Sanierung. Weitere Abschreibungsmöglichkeiten, etwa auf die Immobilie selbst, können nur dann steuerlich geltend gemacht werden, sollte das Objekt an Dritte vermietet werden.
Hier greifen allerdings nicht die Denkmalschutz Steuervorteile, sondern die linearen Abschreibungsmöglichkeiten, wie sie bei vermieteten Immobilien allgemein üblich sind, nämlich 2 % auf 50 Jahre bei Immobilien, die nach dem 01.01.1924 fertig gestellt wurden.

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