Denkmal Steuer

Denkmalschutzimmobilien – eine lohnende Investition

Denkmalschutz wird in Deutschland großgeschrieben und vom Staat gefördert, monetär wirkt sich das durch die Steuervorteile nach den §§ 7h und 7i Denkmalschutzabschreibung sowie 10f EStG (Einkommensteuergesetz) aus. Die Denkmal Steuer macht eine Abschreibung der Sanierungskosten über einen Zeitraum von zwölf Jahren zu hundert Prozent möglich, Werbungskosten sind mit neun Prozent pro Jahr in den ersten acht Jahren absetzbar und vom neunten bis zum zwölften Jahr mit jeweils sieben Prozent. Weiter ermöglicht die Denkmal Steuer eine zusätzliche lineare Abschreibung des Altbauanteiles.

Diese Denkmal Steuer ist für jeden interessant, der sein Einkommen mit einem hohen Steuersatz versteuern muss – ganz besonders, wenn größere Beträge in unregelmäßigen Abständen fließen, wie zum Beispiel aus Provisionen oder eine hohe Abfindung beim Finanzamt anzugeben ist. Durch die Denkmal Steuer kann ein einmaliger Steuervorteil realisiert werden, da die Sanierungskosten im Jahr der Herstellung auf einmal abschreibbar sind oder auf die zwölf Jahre verteilt werden können. Ein weiterer Vorteil ist die Werthaltigkeit der Immobilie und die Möglichkeit, diese nach zehn Jahren ohne Steuernachteil wieder zu veräußern, da keine Spekulationssteuer anfällt.

Wer eine Denkmalschutzimmobilie erwerben möchte, hat neben den Steuervorteilen auch Vorteile bei der Finanzierung, da die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW-Bank) besondere Fördermittel zur Verfügung hat, die dem Denkmalschutz vorbehalten sind. Einige Bundesländer, Städte und Gemeinden fördern ihre denkmalgeschützten Immobilien zusätzlich aus eigenen Töpfen.

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