Archiv | November, 2008

Denkmalschutz Förderung: So mindert der Staat Ihre Steuerlast

Wer eine denkmalgeschützte Immobilie zur Vermietung oder zur Eigennutzung erwirbt, wird dafür belohnt: Über steuerliche Vorteile betreibt der Staat aktive Denkmalschutz Förderung.

Jeder, der in Deutschland steuerlich veranlagt wird und eine Denkmalimmobilie vor Sanierungsbeginn kauft, kann den Anteil der Sanierungskosten am Kaufpreis steuerlich geltend machen. Die Denkmalabschreibung (Denkmal-AfA) begünstigt dabei Kapitalanleger und Eigennutzer gleichermaßen.

Wer eine Immobilie zur Vermietung erwirbt, kann den Sanierungsanteil des Kaufpreises über 12 Jahre verteilt vollständig abschreiben. In den ersten acht Jahren werden jeweils 9% anerkannt, in den folgenden vier Jahren jeweils 7%. Eigennutzern kommt eine Quote von 90% zugute, die linear über zehn Jahre mit jeweils 9% geltend gemacht wird. Als zusätzlicher Anreiz im Rahmen der Denkmalschutz Förderung können Schuldzinsen steuerlich wirksam werden, wenn die Immobilie über ein Darlehen finanziert wurde. Die inzwischen abgeschaffte Eigenheimzulage kann als Denkmalschutz Förderung noch in Anspruch genommen werden, wenn der Kaufvertrag für die Immobilie vor dem 1. Januar 2006 notariell beglaubigt wurde.

Vor dem finanziellen Engagement in eine denkmalgeschützte Immobilie ist es ratsam, das Vorhaben mit dem Steuerberater zu besprechen. Er kann berechnen, ab welcher Höhe des zu versteuernden Einkommens sich der Kauf eines Denkmalschutz-Objektes wirklich lohnt. Erfahrene Steuerberater empfehlen außerdem, die Anfangsinvestition auf kleinere Einheiten mit ein oder zwei Zimmern zu beschränken. Diese Größenordnung lässt sich der Erfahrung nach leichter vermieten. Auch eine Verteilung auf mehrere Standorte ist ratsam, um das Risiko von Mietausfall und Leerstand zu senken.

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Abschreibung denkmalgeschützte Immobilie

Die Abschreibung von Immobilien ist für Unternehmen sowie für private Geldanleger auch, ein interessantes Modell Steuern zu sparen. Im Bereich Abschreibung denkmalgeschützte Immobilie, gibt es jedoch einige Besonderheiten zu beachten. Der Kauf von denkmalgeschützten Immobilien kann sich aufgrund der Abschreibungsmöglichkeiten für den Kapitalanleger zur lohnenswerten Investition entpuppen, denn der Staat unterstützt die Sanierung und Instandhaltung von denkmalgeschützten Gebäuden. Durch die Pflege und Instandhaltung der betroffenen Gebäude, werden Baudenkmäler für kommende Generationen erhalten, was im Interesse des Staates liegt. Im Rahmen der jährlichen Steuererklärung wird das Thema Abschreibung denkmalgeschützte Immobilie vakant. Regelungen hierzu sind grundsätzlich im Einkommenssteuergesetz (§§ 7h, 7i und 10f) verankert. Für vermietete Immobilien kann der Sanierungsanteil über 12 Jahre hinweg abgeschrieben werden, bei eigengenutzten Immobilien sind Abschreibungen innerhalb von 10 Jahren zulässig. Abschreibungen bei eigengenutzten Immobilien, di nicht unter Denkmalschutz stehen, sind gar nicht möglich. Bei hohem Sanierungsanteil sind entsprechend höhere Abschreibungsmöglichkeiten vorhanden, sodass sich die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden steuerlich auf jeden Fall lohnt. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Sanierungen an neueren Gebäuden maximal bis zu 2,5% jährlich abgeschrieben werden können. Im Rahmen der Abschreibung denkmalgeschützte Immobilie und Sanierung dergleichen, können nur bauliche Maßnahmen berücksichtigt werden.

Die Instandhaltung der Außenanlage bleibt unberücksichtigt dabei. Vor jeder baulichen Maßnahme im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen müssen Absprachen mit der Denkmalschutzbehörde erfolgen.

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Steuern sparen mit Eigentumswohnung

Vor allem seit der Einführung der Abgeltungssteuer sehen sich viele Anleger vermehrt nach Anlageklassen um, in denen steuerliche Vorteile eine vernünftige Geldanlage noch ermöglichen. Während beispielsweise Aktieninvestments vor dem Hintergrund fallender Kurse und schlechter steuerlicher Rahmenbedingungen nur wenig interessant erscheinen, ist Steuern sparen mit Eigentumswohnung wieder ein öfter diskutiertes Thema geworden. Steuern sparen mit Eigentumswohnung kann grundsätzlich für jeden Arbeitnehmer oder Selbstständigen interessant sein, der Einkommenssteuer bezahlt.

Besonders attraktiv: Denkmalgeschützte sanierte exklusive Immobilien. Diese Objekte bieten nicht nur ausgesprochen gute Entwicklungspotentiale, sondern auch die höchsten Steuervorteile. Im Vergleich zu Neubauobjekten sind beispielsweise deutlich bessere Abschreibungsmöglichkeiten gegeben. Die jährliche Abschreibung auf den Gebäudewert und die Renovierungs- oder Sanierungskosten und die Absetzbarkeit der Zinsen bei einer Finanzierung mit entsprechendem Fremdkapitalanteil machen sorgen dafür, dass sich mit einem Investment in denkmalgeschützte Immobilien eine entsprechend hohe Steuerersparnis erzielen lässt.

Für eine Anlage in denkmalgeschützte Immobilien spricht aber nicht nur der unvergleichlich hohe Steuervorteil. Stattdessen ist sicherlich auch die hohe erzielbare Vermietungsrendite eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für eine Anlage in denkmalgeschützte Eigentumswohnungen. Steuern sparen mit Eigentumswohnung ist jedenfalls in den unterschiedlichsten Größenordnungen möglich und erfordert nicht unbedingt ein exorbitant hohes Eigenkapital. Durch einen hohen Fremdkapitalanteil lässt sich dank Hebeleffekt eine entsprechend hohe Rendite auf den Kapitaleinsatz erzielen, die normalerweise nicht möglich wäre.

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