Archiv | Oktober, 2008

Denkmal Steuer

Denkmalschutzimmobilien – eine lohnende Investition

Denkmalschutz wird in Deutschland großgeschrieben und vom Staat gefördert, monetär wirkt sich das durch die Steuervorteile nach den §§ 7h und 7i Denkmalschutzabschreibung sowie 10f EStG (Einkommensteuergesetz) aus. Die Denkmal Steuer macht eine Abschreibung der Sanierungskosten über einen Zeitraum von zwölf Jahren zu hundert Prozent möglich, Werbungskosten sind mit neun Prozent pro Jahr in den ersten acht Jahren absetzbar und vom neunten bis zum zwölften Jahr mit jeweils sieben Prozent. Weiter ermöglicht die Denkmal Steuer eine zusätzliche lineare Abschreibung des Altbauanteiles.

Diese Denkmal Steuer ist für jeden interessant, der sein Einkommen mit einem hohen Steuersatz versteuern muss – ganz besonders, wenn größere Beträge in unregelmäßigen Abständen fließen, wie zum Beispiel aus Provisionen oder eine hohe Abfindung beim Finanzamt anzugeben ist. Durch die Denkmal Steuer kann ein einmaliger Steuervorteil realisiert werden, da die Sanierungskosten im Jahr der Herstellung auf einmal abschreibbar sind oder auf die zwölf Jahre verteilt werden können. Ein weiterer Vorteil ist die Werthaltigkeit der Immobilie und die Möglichkeit, diese nach zehn Jahren ohne Steuernachteil wieder zu veräußern, da keine Spekulationssteuer anfällt.

Wer eine Denkmalschutzimmobilie erwerben möchte, hat neben den Steuervorteilen auch Vorteile bei der Finanzierung, da die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW-Bank) besondere Fördermittel zur Verfügung hat, die dem Denkmalschutz vorbehalten sind. Einige Bundesländer, Städte und Gemeinden fördern ihre denkmalgeschützten Immobilien zusätzlich aus eigenen Töpfen.

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Denkmal Verkauf

Ein Immobilienverkauf mit Besonderheiten: Der Denkmal-Verkauf

Besonders in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist der Kauf von Immobilien bei Kapitalanlegern auf der ganzen Welt sehr beliebt. Beim Erwerb einer Immobilie sollte man vor allem auf die Lage des Objektes achten, denn diese ist ein entscheidender Faktor für den Wert der Immobilie. Historische Objekte in guter Lage, wie z.B. im Zentrum einer Großstadt, stehen oftmals unter Denkmalschutz. Dadurch soll gewährleistet werden, dass das Denkmal in seiner ursprünglichen historisch wertvollen Gestalt erhalten bleibt, auch wenn es sich in Privatbesitz befindet.

Wer einen Denkmal-Verkauf plant, muss die potentiellen Käufer über den Umstand informieren, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht, da dies zahlreiche Verpflichtungen für den neuen Eigentümer mit sich bringt. Die Sanierungsmaßnahmen müssen bei der zuständigen Denkmal-Behörde beantragt und genehmigt werden. In der Regel ist es notwendig, im Vorfeld der Maßnahmen Gutachten einzuholen. Es können auch Fördermittel beantragt werden und es ist oftmals möglich, die Investitionen in denkmalgeschützte Objekte in Teilen steuerlich geltend zu machen.

Wie jedes Immobiliengeschäft wird auch ein Denkmal-Verkauf notariell abgewickelt. Eine Besonderheit beim Denkmal-Verkauf besteht jedoch darin, dass der Verkäufer nicht über einen Energieausweis für das Gebäude verfügen muss.

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Immobilien Renditeberechnung

Statt der Investition in ein eigenes Haus oder in eine selbst bewohnte Eigentumswohnung interessieren sich viele Anleger für den Kauf einer Immobilie, die bereits vermietet ist oder noch vermietet werden soll. Gerade denkmalgeschützte und hochwertig sanierte Immobilien sind interessant für Käufer, schließlich sind solche Wohnungen bei vielen Mietern gefragt, außerdem ist das Gebäude selbst eine wertstabile Anlage und zudem in der Regel in einer sehr guten Lage. Bei der Immobilien Renditeberechnung spielen neben den künftigen Mieteinnahmen allerdings noch andere Faktoren eine Rolle, wenn es sich um ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude handelt.

Um solche Immobilien zu bewahren, setzt der Staat auf das Engagement von Privatpersonen. Um dieses Engagement zu belohnen, können Kosten für die Renovierung von denkmalgeschützten Immobilien von der Steuer abgesetzt werden. Dies gilt auch dann, wenn man eine bereits sanierte Immobilie kauft, in diesem Fall gilt ein Teil des Kaufpreises als Renovierungskosten. Bei der Immobilien Renditeberechnung sollte man daran denken: Ist die persönliche Steuerlast sehr hoch, kann man mit dem Kauf eines denkmalgeschützten Gebäudes viel Geld sparen. Selbst etwas niedrigere Mieteinnahmen als bei einem Neubau würden sich in so einem Fall lohnen.

Daher sollte man vor dem Kauf einer Immobilie eine umfangreiche Immobilien Renditeberechnung durchführen. In den meisten Fällen ist es dabei ratsam, sich von Experten helfen zu lassen, schließlich geht es um komplexe rechtliche Fragen. In jedem Fall aber sollte man über eine Geldanlage in Form einer hochwertig sanierten, denkmalgeschützten Immobilie gut nachdenken.

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Renditerechner Immobilie

Neben dem eigenen Haus oder der eigenen Wohnung ist auch eine vermietete Immobilie für viele Anleger eine interessante Alternative, wenn es um die Altervorsorge geht. Gerade sanierte und denkmalgeschützte Immobilien sind in solchen Fällen eine Überlegung wert, schließlich stellen sie nicht nur eine wertstabile Anlage dar, sondern lassen sich in der Regel auch gut vermieten. Ein Renditerechner Immobilie bietet in solchen Fällen einen ersten Anhaltspunkt dafür, wie lohnenswert der Kauf eines solchen Hauses ist.

Beim Renditerechner Immobilie sollte man jedoch auf einen Punkt besonders achten: Bei denkmalgeschützten Häusern geht es nicht nur um die reinen Mieteinnahmen. Diese stellen zwar einen wichtigen Teil der Rendite dar, der Nutzen geht jedoch im Einzelfall weit darüber hinaus. Da die Sanierungskosten für ein unter Denkmalschutz stehendes Haus von der Steuer abgesetzt werden können, müssen regelmäßig die individuellen Verhältnisse bedacht werden. Wie hoch liegt die persönliche Steuerlast und wie hoch ist der Anteil der Sanierungskosten, der davon abgezogen werden kann?

Wenn man bereits Einkommensteuern in Höhe von 40 Prozent zahlen muss, lohnt sich der Kauf natürlich noch mehr als bei einem Steuersatz von 25 Prozent.
Um solche Punkte berechnen zu können, sollte ein hochwertiger Renditerechner Immobilie verwendet werden. Auch der Rat von Experten sollte vor dem Kauf eines denkmalgeschützten Objekts in jedem Fall bedacht werden. Grundsätzlich aber gilt: Mit einer derartigen Anlage kann man im Prinzip nichts falsch machen.

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Baudenkmal Abschreibung

Steuerabschreibung für Baudenkmäler – eines der letzten Steuersparmöglichkeiten

Zufällig im Internet auf den Verkauf von Baudenkmälern gestoßen oder bei einer Spazierfahrt in Franken, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern oder auch im Ausland auf die historische Traumimmobilie getroffen, die auch noch zum Verkauf stand? Faktoren, die den heimlichen Wunsch nähren, einmal selbst Burgfräulein oder Schlossherr zu sein. Aber wie diesen in die Realität umsetzen, wie finanzieren?

Es zeigt sich, dass die Baudenkmalimmobilie wohl eine der letzten Möglichkeiten ist, bei selbstgenutztem Wohneigentum Steuersparmöglichkeiten zu nutzen und dabei von Steuervergünstigungen der Baudenkmal Abschreibung zu profitieren.

Ob für ein Gebäude, das nach den jeweiligen landesrechtlichen Regelungen ein Baudenkmal ist, die Baudenkmal Abschreibung genutzt werden kann, ist abhängig davon, ob dieses durch den Eigentümer vermietet oder von ihm selbstgenutzt werden soll. Die Paragraphen 7i und 10f des Einkommenssteuergesetzes regeln beide Möglichkeiten.

Vermietet der Eigentümer das Baudenkmal für Wohnzwecke, beträgt die Baudenkmal Abschreibung in den ersten acht Jahren jeweils 9% und in den folgenden vier Jahren jeweils 7% auf die Kosten für Anschaffung und Herstellung (§7i EStG). Bei den durchzuführenden Baumaßnahmen und Renovierungen dieser zum Teil architektonisch und bautechnisch hochinteressanten Immobilien mit geschichtsträchtiger Vergangenheit müssen die Baumaßnahmen in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde durchgeführt werden. Entscheidet man sich für ein Bauträgermodell ist durch den §7i sichergestellt, dass auch solche Anschaffungskosten begünstigt werden, die nach dem Abschluss des Kaufvertrages anfallen. Nicht ausgeschöpfte Abschreibungen können in späteren Jahren jedoch nicht nachgeholt werden.

Die Baudenkmal Abschreibung für selbstgenutzte Baudenkmäler regelt der §10f EStG. Hier gilt ein Sonderausgabenabzug im Jahr der Baumaßnahme und den folgenden neun Jahren in Höhe von 9%, die ebenfalls wie Sonderausgaben abgezogen werden können. Neben den Herstellungskosten trifft dies auch für Erhaltungsaufwendungen zu. Die normalen Anschaffungskosten sind hierbei nicht begünstigt. Diese Steuervergünstigungen stehen jeder Person nur einmal im Leben zu.

Ein entsprechendes Eigenkapital vorausgesetzt, ein Bauträger mit Fachkompetenz und Erfahrung, eine seriöse Finanzberatung mit der besonderen Baudenkmal Abschreibung, und natürlich die Liebe zum Besonderen werden ein Baudenkmal als Kapitalanlage oder als selbst genutztes Eigentum einzigartig machen.

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